EINZELAUSTELLUNG IN PARIS

Während dieser Austellung, Jacques chirac, Bürgermeister von Paris verlieh dem Künstler die goldene Medaille der Stadt Paris

Durch die Austellung in Monaco würde der Künstler von der Stadt Paris zu eine Austellung eigeladen. Schirmherr war der Senatspräsident Taittinger, der auch denEinführungstext zum Austellungskatalog schrieb.

Mit mehreren hundert Gästen wurde die Vernissage zu einem grossen Erfolg.

Vorwort von Pierre-Christian Taittinger

Es ist schwierig, Eleganz und Wucht, Zartheit und Ausdruckskraft mit Worten ausdrücken

Man riskiert, die Empfindsamkeit des Blickes und das Tastgefühl der hand zu verfälschen, die dem Umrissen folgt und die Formen entdeckt.

Marmor, Steine und Bronze liefern dem Bildhauer den Stoff, der es ihm erlaubt, das Leben nachzubilden. -Worte können das Werk nur begleiten, manchmal erklären, jedoch niemals ersetzen.

Wie soll man das lyrische Gewalt, oder die romantische Vorstellungskraft beschreiben, den Anteil von Wahrheit und Traum, dem wir begegnen, wenn wir wahrnehmen wie sich die Bewegung der Materie mitteilt, wie die subtile Dynamik der Formschönheit des Körpers sich auf unsere Begegnung ausdehnt !

Rodin, dessen Werk den Beginn unseres XX. Hahrhunderts beherrscht hat, schrieb : "Alle Gestaltung muß ausdruckvoll sein, muß also dazu dienen, ein Bewußtsein zu erwecken ! ". - Genau dies ist das Anliegen des Bildhauers bei seiner ständigen Suche nach dem Ausdruck einer Leidenschaft, einer Verpflichtung.

Bei KARSTEN KLINGBEIL aus Berlin-Charlottenburg finden wir gleichzeitig diese Sicherheit in der Suche nach dem menschlichen Gefühl, aber auch die Empfindsamkeit, die ein Körper ausdrückt, der auf der Grundlage einer statischen Erscheinung schöpferisch seine poetische Aussage macht.

Der Rhythmus der Umrisse, die Strenge der Formen sind untrennbar von Feinheit und Eleganz. Und wenn das den Körper durch dringt, strahlt es eine höhere Form aus als die Ausprägung, die ihm die bloße Oberflächen-Gestaltung bietet.

Aber sein Werk behält seine identischen Züge, die Inhalte bleiben sich treu, selbst wenn sich die Einzelheiten ândern. - Diese wirkliche Welt fährt fort sich auszuformen und läß uns niemals unangerührt.

Ich bin überzeugt daß die Verehrer der Skulptur diesen lebenden und unerwarteten Wahrheitsgehalt entdecken werden, diese Formreinheit und diesen Überschwang, die die Originalität und bestândigkeit eines Werkes ausmachen - unantastbar in seiner zeilosen Schönheit

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