Karsten Klingbeil
Skulpturen

1989
Mairie du XVIeme
Arrondissement, Paris

Bei der Erstbesichtigung des Pariser Bezirksrathauses waren die Wände des Hauptsaals mit Einbauwänden verbaut. Nach Jürg Steiners Konzept wurden diese entfernt und die Ausstellung mit vier Elementen bestritten: Skulpturen, Raum, Sockel und Licht. Für eine adäquate Ausleuchtung der Skulpturen hängte man zwei Seilleitersysteme zwischen je zwei Säulen. Eingefärbtes Nebenlicht tauchte den Raum in eine rötliche Stimmung. Durch die gestaffelte Reihung der Skulpturen und die sorgfältig austarierten Proportionen zwischen Skulpturen und Sockeln wirkte das gesamte Ensemble ausgesprochen harmonisch.